Pumpversuche – nein, geht nicht!

Stellungnahme der AGUW zur stattgefundenen Anhörung zu den Pumpversuchen – Homepagebeiträge kurz und bündig auf einen Blick

Am 01. September 2016 beantragte der Wasserverband Lingener Land (WVLL) beim Landkreis Emsland (LK) einen auf drei Jahre angelegten Pumpversuch (im 3. Jahr unter Volllast mit 1,5 Millionen m3), um im Anschluss hieran in Lengerich-Handrup ein neues Wasserwerk einzurichten. Vergeblich suchten wir in den Antragsunterlagen glaubwürdige Aussagen zur Umweltverträglichkeit. Angaben zu möglichen Abbruchkriterien und zur alternativen Wasserförderung fehlten ganz.

Kritik hierzu kam von Vertretern der Träger öffentlicher Belange (TöBs) und von den zahlreich anwesenden Einwendern. Sie sehen wie wir von der AGUW eine nachhaltige und dauerhafte Gefährdung des bisher intakten Natur- und Wasserhaushaltes durch die Pumpversuche in Lengerich-Handrup und fordern Keine Pumpversuche ohne UVP! und Keine Pumpversuche ohne Abbruchkriterien! Stattdessen werden ein Umdenken und die ernsthafte Prüfung von sinnvollen Alternativen verlangt – Keine Pumpversuche ohne Alternativen! Die Ergebnisse der ganztägigen Anhörung am 31.05.2017 in Meppen bei der Unteren Wasserbehörde haben wir in vier ausführlichen Beiträgen auf unsere Homepage gestellt. Klicken Sie hierzu einfach die oben mit Link unterlegten Beiträge an.

Ein kurz und bündige Zusammenfassung bekommen Sie hier. –> Weiterlesen

Weltwassertag 2018 – Natur für Wasser!

Heute am 22. März 2018 ist Weltwassertag. Er wird seit 1993 jährlich an diesem Tag begangen. Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Wasser ist unser höchstes Natur- und Kulturgut – ohne Wasser kein Leben! Wasser ist eine begrenzte Ressource, damit endlich und betrifft jeden. Verglichen mit dem Wasservorkommen der Erde steht uns Trinkwasser nur in der Menge eines Fingerhuts zur Verfügung. Der Süßwasservorrat vergrößert sich nicht. Wassermangel und die ungleiche Verteilung des sauberen Trinkwassers sind schon jetzt eins der größten Probleme auf der Erde. Denn die Erdbevölkerung nimmt stetig zu, der weltweite Wasserverbrauch steigt und steigt. Der Klimawandel verschärft die knappe Wassersituation.

Der Weltwasserstag 2018 steht daher unter dem Motto ‘Nature for Water’. Das Thema des World Water Development Reports, der immer aus Anlass des Weltwassertages von UN Water herausgegeben wird, konzentriert sich ebenso auf die Thematik und lautet für 2018 Nature-Based Solutions for Water“. Die deutschen Übersetzungen in ‘Natur für Wasser’ bzw. ‘Naturbasierte Lösungen für Wasser’ treffen den Kern der UN-Botschaft nur ungenügend. Hier in der originalsprachigen Version erfahren Sie mehr über Intention und Hintergründe sowie über Geschichten von Natur-basierten Lösungen.

TitelfotoTitelfoto des Weltwassertages 2018 – Quelle: http://www.unwater.org/world-water-day-2018/

Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete mit ihren naturnahen Auen sind die Wasserspeicher und -filter der Natur. Sie bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und können u.a. als Überflutungsgebiete für Hochwasser oft schädliche Eingriffe in die Natur ersetzen. Als ‘grüne Flächen’ entschärfen sie die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und machen teure und technisch komplizierte Bauwerke überflüssig.

Das zurzeit in Brasilien stattfindende 8. Weltwasserforum (18. bis 23. März 2018) sucht nach nachhaltigen Ansätzen im o.g. Sinne. Klimawandel, Wasserversorgung und -bewirtschaftung und die Finanzierung nachhaltigen Wassermanagements stehen dabei im Vordergrund. Laut Auftakterklärung zum Forum sollen die vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse den Entscheidungsträgern der Weltgemeinschaft näher gebracht werden. Und: bei den Reduzierungsansprüchen beim Wasserverbrauch soll die Versorgung der lokalen Bevölkerung Vorrang haben vor der Wassernutzung zur Herstellung von Exportgütern.

Was hat das alles mit dem Emsland, respektive Lengerich-Handrup zu tun?

50 Jahre nach der Flurbereinigung gibt es noch oder wieder neu Feuchtgebiete und Biotope, die effektiv Wasser anreichern oder speichern. Entsprechende Zeiger sind u.a. der Silberreiher oder der Kiebitz, die hier wieder heimisch werden.

Diese Natur, Fauna & Flora gilt es zu bewahren, ja zu mehren!

Dagegen gerichtet ist die geplante Erschließung eines neuen Wasserfördergebietes, wofür der Wasserverband Lingener Land mehrjährige Pumpversuche beantragt hat. Unsere Antworten hierauf finden Sie insbesondere in den 4 zurückliegenden Beiträgen zum Anhörungstermin zu den Pumpversuchen:

Auch TöBs haben Bedenken!

Keine Pumpversuche ohne UVP!

Keine Pumpversuche ohne Abbruchkriterien!

Keine Pumpversuche ohne Alternativen!

Kann das Motto des Wasserverbandes Lingener Land – Weiter so! Kein Plan B mit Erschließung alternativer Fördermöglichkeiten – sowie die Haltung des Landkreises Emsland – nur Pumpversuche, nur drei Jahre – richtig sein und unwidersprochen bleiben?

The answer is in nature! oder wie schon so oft gefordert:

NEIN! Eine weitere Erschließung darf nicht genehmigt werden!

Keine Pumpversuche ohne Alternativen!

So nicht! – Stellungnahme der AGUW zur stattgefundenen Anhörung zu den Pumpversuchen – Teil IV

Am 01. September 2016 beantragte der Wasserverband Lingener Land (WVLL) beim Landkreis Emsland (LK) einen auf drei Jahre angelegten Pumpversuch, um im Anschluss hieran in Lengerich-Handrup ein neues Wasserwerk einzurichten. Vergeblich suchten wir in den Antragsunterlagen glaubwürdige Aussagen zur Umweltverträglichkeit. Angaben zu möglichen Abbruchkriterien und zur alternativen Wasserförderung fehlten ganz.

Kritik hierzu kam von Vertretern der Träger öffentlicher Belange (TöBs) und von den zahlreich anwesenden Einwendern. Sie sehen wie wir von der AGUW eine nachhaltige und dauerhafte Gefährdung des bisher intakten Natur- und Wasserhaushaltes durch die Pumpversuche in Lengerich-Handrup und fordern Keine Pumpversuche ohne UVP! und Keine Pumpversuche ohne Abbruchkriterien! Stattdessen werden ein Umdenken und die ernsthafte Prüfung von sinnvollen Alternativen verlangt. Dies ist ein Ergebnis der ganztägigen Anhörung am 31.05.2017 in Meppen bei der Unteren Wasserbehörde. –>Weiterlesen

Keine Pumpversuche ohne Abbruchkriterien!

So nicht! – Stellungnahme der AGUW zur stattgefundenen Anhörung zu den Pumpversuchen – Teil III

Am 01. September 2016 beantragte der Wasserverband Lingener Land (WVLL) beim Landkreis Emsland (LK) einen auf drei Jahre angelegten Pumpversuch, um im Anschluss hieran in Lengerich-Handrup ein neues Wasserwerk einzurichten. Vergeblich suchten wir in den Antragsunterlagen glaubwürdige Aussagen zur Umweltverträglichkeit. Und da der Landkreis eine diesbezügliche Prüfung nicht für erforderlich hielt, hat der WVLL auch keine Abbruchkriterien mehr definiert. Weder Andeutungen noch sonst irgendwelche Hinweise in den Unterlagen darauf, dass das beantragte Projekt aus seiner Sicht scheitern könnte.

Kritik hierzu kam von Vertretern der Träger öffentlicher Belange (TöBs) und von den zahlreich anwesenden Einwendern. Sie sehen wie wir von der AGUW eine nachhaltige und dauerhafte Gefährdung des bisher intakten Natur- und Wasserhaushaltes durch die Pumpversuche in Lengerich-Handrup und fordern Keine Pumpversuche ohne UVP! sowie festgelegte und abgestimmte Abbruchkriterien. Dies ist ein Ergebnis der ganztägigen Anhörung am 31.05.2017 in Meppen bei der Unteren Wasserbehörde. Das 104seitige Protokoll zzgl. 60 Seiten als Anlage ist nicht nur im Umfang, sondern auch in Wort und im Inhalt stark (1). Dort sind in 36 Wortbeiträgen der Punkt ‘Fehlende Abbruchkriterien’ erörtert worden. –>Weiterlesen

Keine Pumpversuche ohne UVP!

So nicht! – Stellungnahme der AGUW zur stattgefundenen Anhörung zu den Pumpversuchen – Teil II

In der offiziellen Bekanntmachung vom 25. November 2016 zu den Pumpversuchsanträgen des Wasserverbandes Lingener Land (WVLL) hat der Landkreis Emsland (LK) mitgeteilt, dass für dieses Vorhaben die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nicht erforderlich ist. ‘Prima’ wird sich der WVLL gedacht haben, denn schließlich hatte er in seinen im September 2016 eingereichten Antragsunterlagen nichts zur Umweltverträglichkeit des Unterfangens gesagt.

Kritik hierzu kam von Vertretern der Träger öffentlicher Belange (TöPs) und von den zahlreich anwesenden Einwendern. Sie sehen wie wir von der AGUW eine nachhaltige und dauerhafte Gefährdung des bisher intakten Natur- und Wasserhaushaltes durch die Pumpversuche in Lengerich-Handrup. Dies ist ein Ergebnis der ganztägigen Anhörung am 31.05.2017 in Meppen bei der Unteren Wasserbehörde. Das 104seitige Protokoll zzgl. 60 Seiten als Anlage ist nicht nur im Umfang, sondern auch in Wort und im Inhalt stark (1). Dort sind in 20 Wortbeiträgen der Punkt ‘Nichtdurchführung einer UVP’ erörtert worden. –>Weiterlesen

Auch TöBs haben Bedenken!

So nicht! – Stellungnahme der AGUW zur stattgefundenen Anhörung zu den Pumpversuchen – Teil I

Bedenken an der Machbarkeit der vom Wasserverband Lingener Land (WVLL) beantragten Pumpversuche haben auch anwesende Träger öffentlicher Belange (TöPs) vorgebracht und damit dokumentiert, dass wir von der AGUW mit unserer Befürchtung nicht alleine dastehen, dass Pumpversuche den bisher intakten Natur- und Wasserhaushalt in Lengerich-Handrup nachhaltig und dauerhaft schädigen.

Dies ist das Ergebnis der ganztägigen Anhörung am 31.05.2017 in Meppen bei der Unteren Wasserbehörde. Das 104seitige Protokoll zzgl. 60 Seiten als Anlage ist nicht nur im Umfang, sondern auch in Wort und im Inhalt stark (1). Ziel und Zweck des Erörterungstermins war die Gelegenheit für Antragsteller (WVLL), betroffene Träger öffentlicher Belange sowie Einwender zu ihren beim Landkreis Emsland (LK) eingereichten Anträgen, Stellungnahmen bzw. Einwendungen noch einmal Stellung zu nehmen. Inwieweit die dort vorgebrachten Bedenken, Positionen oder beantragten Auflagen dann in der behördlichen Entscheidungsfindung, PRO oder KONTRA Pumpversuche, einfließen, bleibt abzuwarten. –>Weiterlesen

Einwendungsfrist bis 26. April 2017 verlängert – Anhörung auf den 31. Mai 2017 verschoben!

In seiner aktuellen Bekanntmachung hat der Landkreis Emsland den Anhörungstermin zum Antrag auf Pumpversuche vom 25.04. auf den 31.05.2017 verschoben. Gleichzeitig hat er die Einwendungsfrist von ursprünglich 28.03. auf den 26.04. 2017 verlängert.

Den genauen Wortlaut der Bekanntmachung finden Sie hier.

Jeder, der bisher noch keine Einwendungen zu den geplanten Pumpversuchen eingereicht hat, sollte diese Fristverlängerung nutzen. Hilfestellung und Erläuterungen finden Sie in unserem Beitrag vom 14. März. 2017.

 

Einwendungen nur noch bis 28.3.2017!

Wie bekannt ist, hat der Wasserverband Lingener Land am 01.09.2016 einen Antrag auf 3-jährige Pumpversuche im Gebiet Lengerich-Handrup eingereicht.

Wir befürchten verheerende Auswirkungen. Risse in Gebäuden, Hausbrunnen versiegen, Baumsterben, Blitzschutzerdung wird unwirksam, Wertverlust der Grundstücke, Grundwasseranschluss land- und fortwirtschaftlicher Flächen geht verloren, Naherholung gefährdet.

Deshalb sollte jede(r), die(der) in Lengerich, Handrup, oder einer umliegenden Gemeinde  lebt, sich betroffen fühlen. Noch bis zum 28.03.2017 können schriftliche Einwendungen beim LK Emsland, als genehmigende Behörde, eingereicht werden.

Auf vielfachen Wunsch haben wir eine Liste von Einwendungspunkten zusammengestellt, die Sie mit Formulierungsvorschlag HIER abrufen können.

Wenn Sie weitere Hilfe oder Unterlagen brauchen, wenden Sie sich an einen der bekannten AG-Mitstreiter, oder an mailto:info@ag-unser-wasser.de.

Diskussionsveranstaltung am 21.4.2015 in Lengerich

Diskussionsbeitrag von der AG Unser Wasser und Vertretern des Wasserverbandes Lingener Land mit den Räten der Gemeinden Lengerich und Handrup, sowie den Bürgermeistern der Stadt Freren und der Gemeinden Andervenne, Lengerich, Handrup, Wettrup, Gersten, Langen und Bawinkel, unterstützt von den Gutachtern des Wasserverbandes Dipl.-Geologe M. Bruns, O. Dünsing, Prof. Dr. Th. Kaiser und von dem Gutachter für die AG Dr. St. Steinmetz.

Der Wasserverband Lingener Land (WVLL) hält an dem Zeitplan zur Exploration eines zusätzlichen Fördergebietes in Lengerich-Handrup fest, ungeachtet aller seit Jahrzehnten gemachten Erfahrungen. Die von der AG Unser Wasser (AGUW) dargelegten Erkenntnisse liegen auch dem Wasserverband und den für die Beweisaufnahme beauftragten Gutachtern vor, die die Sachlage nicht hinreichend berücksichtigen, sondern schlimmer noch: die Natur soll nur im Umkreis von 2,5 km um die drei bereits in den 80er Jahren gesetzten Förderbrunnen herum näher betrachtet werden; alle entfernteren Naturräume wie z.B. der Saller See werden für eine etwaige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erst gar nicht berücksichtigt, wie Professor Kaiser während der Veranstaltung erklärte (Protokoll_Gemeinderäte_21_4_2015).

Wasserverbands-Vorsteher Vehring rechtfertigte die Exploration mit einem ergangenen Auftrag seitens der Verbandsversammlung aus dem Jahre 2013. Leider wurde diese Entscheidung aufgrund falscher Dargebotszahlen gefällt, wie die AG dies bereits wiederholt dargelegt hat. Bis heute wurden schon weit mehr als ½ Million Euro für die Exploration ausgegeben; Gutachten, Dauer-Pumpversuche und ein völlig neues Wasserwerk mit Anbindung an das bestehende Trinkwasser-Verteilernetz müssen noch erstellt und finanziert werden. Laut WVLL gibt es keinen Plan B, d.h. um die Investition zu rechtfertigen, wird gebaut und schließlich gefördert werden müssen – auf Kosten der Natur, hiesiger Gewerbebetriebe und Land- und Forsten: spätere Generationen müssten die Schäden mit erheblichem Aufwand wiedergutmachen: damit es soweit erst gar nicht kommt, müssen wir das zusätzliche Fördergebiet verhindern!

 

Quellen:

[1] Vortrag von Herrn Bruns, GEOINFOMETRIC, zur Hydrogeologie, mit Zeitplan zur Exploration

[2] Vortrag von Herrn Dünsing, GEODEX, zur Bodenkunde

[3] Vortrag von Prof. Dr. Thomas Kaiser, zur Umwelt

[4] Vortrag von Dr. Stefan Steinmetz, GEONIK GmbH

AG informiert Bevölkerung

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Die Arbeitsgemeinschaft Unser Wasser Lengerich-Handrup (AGUW) rief die Bevölkerung der Gemeinden Andervenne, Gersten, Wettrup, Handrup und Lengerich zur 1. Bürgerversammlung am 20. März 2014 zusammen. Eingangs informierten die AG-Miglieder Josef Mönster über persönliche, sowie Ludger Raming und Matthias Teepker als betroffene Anrainer über die Beweggründe für und Aufgaben der AGUW, welche zur Zeit aus 13 Mitgliedern besteht. 165 Zuhörer verfolgten dann mit hohem Interesse die Ausführungen von Dr. Stefan Steinmetz über hydrogeologische Probleme im Raum Lengerich-Handrup, welches als Untersuchungsgebiet für eine künftige Gewinnung von Trinkwasser ausgewiesen ist. Dr. Helmar Hentschke erläuterte die rechtliche Situation der Trinkwasserförderung durch den Wasserverband Lingener Land (WVLL), dessen jüngst gestellter Antrag auf Grundwasserentnahme noch eingehend geprüft werden muss. In der anschliessenden angeregten Diskussion konnten der Verbandsvorsteher Vehring und Geschäftsführer Gels die Standpunkte des WVLL vertreten.

Die Arbeitsgemeinschaft ist erst am Anfang eines möglicherweise jahrelangen Prozesses, welcher die aktive Teilnahme vor allem der Grundstückseigentümer im betroffenen Gebiet erfordert, um eine Trinkwasserförderung zu verhindern. Diese würde in Konkurrenz zur bestehenden Kulturlandschaft treten, da das Gebiet Lengerich-Handrup als Senke zwischen Langen, Andervenne und Fürstenau gelegen keine Zuflüsse ausser Regen, aber kräftige Abflüsse gen Norden aufweist. Bedingt durch bereits erfolgte Grundwasserabsenkungen durch Entwässerungen (Flurbereinigungen in den 60/70er Jahren) und abnehmenden Niederschlag bei gleichzeitig erhöhter Verdunstungsrate würde eine zusätzliche Wasserentnahme das geologisch durch eiszeitlich entstandene Moränen eingeengte Gebiet schnell austrocknen lassen.

Weitergehende grundsätzliche Informationen können in den Geofakten des Landesamtes für Geologie, Energie und Bergbau (LBEG) nachgelesen werden, welche hier auf der Seite Fachwissen wiedergegeben sind. Über spezifische Informationen wird die AG laufend berichten.